Letztendlich sind Kapitalerträge nichts anderes als ein Einkommen, das Anleger aus ihrer Kapitalanlage beziehen. Kapitalerträge können Zinsen sein, die zum Beispiel von einem Girokonto oder Tagesgeldkonto gewonnen werden.

📌 Entscheidend sind immer nur die Gewinne! Verluste sind dem Fiskus egal.

🖇 Beispiele für Anlagen, die zu Kapitalerträgen führen:

  • Girokonto oder Tagesgeldkonto
  • Bausparvertrag
  • Aktien
  • Dividenden
  • Zertifikate
  • Fonds
  • Handel mit Rohstoffen
  • Handel mit Währungen (auch Kryptowährungen)
  • Veräußerungen von Unternehmensanteilen

Wie werden Kapitalerträge versteuert?

Durch den sog. Sparer-Pauschbetrag sind pro Jahr 801 € für Alleinstehende und 1.602 € für Verheiratete steuerfrei. Liegen also die Kapitalerträge unter diesen Beträgen, müssen Anleger darauf keine Steuern zahlen.

Seit der Einführung der Abgeltungsteuer zahlen Anleger für Erträge über den Freibeträgen pauschal 25 % an das Finanzamt. Hinzu kommt noch der Solidaritätszuschlag von 5,5 % gemessen an der Höhe der Abgeltungsteuer und gegebenenfalls noch Kirchensteuer, je nach Bundesland. So kommen insgesamt maximal ca. 28 % Abgeltungssteuer zusammen, die von den Kapitalerträgen für das Finanzamt abgezogen werden.

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