Bruttobeträge sind immer aus mehreren Teilen zusammengesetzt. Bruttogehalt/-lohn bspw. beinhaltet die Einkommenssteuer und die Sozialabgaben aus dem Arbeitnehmeranteil.

☝️ Nettolohn (siehe Gehaltsüberweisung) + Steuern + Sozialabgaben = Bruttolohn

Der Arbeitgeber zahlt dir eigentlich dein Bruttogehalt, davon gehen jedoch Sozialabgaben und Steuern ab, so dass am Ende bei dir weniger Nettogehalt überwiesen wird. Eigentlich verhandelst du mit deinem Arbeitgeber immer nur das Bruttogehalt, weil der Nettobetrag, der dir am Ende überwiesen wird, von deiner persönlichen Lebenssituation abhängt.

📌 Brutto heißt also immer: mehr. Es ist quasi das Gegenteil von Netto.

📎 Beispiel

Frau Maier verdient im Monat 2.000 € brutto. Nach allen Steuerabzügen, bleiben jedoch nur 1.335,88 €, die als Nettogehalt tatsächlich auf ihr Konto überwiesen werden. Wie hoch das Nettogehalt ist, hängt von der Steuerklasse ab. Da Frau Maier in der Steuerklasse 1 ist, werden besonders viele Steuern von ihrem Bruttogehalt abgezogen, ihr Nettogehalt ist also besonders klein im Vergleich zu ihrem Bruttogehalt.

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